Willkommen
06. März 2010
Geschrieben von Lettmaier Werner   

  Wir unterstützen den weltweiten Apell der Organisation No Patents on seeds gegen die Monsantoisierung von Saatgut, Lebensmitteln und Tieren Privatpersonen können hier online unterzeichnen.

Liebe BündnispartnerInnen, die Kartoffel eine unserer wichtigsten Nahrungspflanzen, gentechnisch verändert, zum Anbau zugelassen. Und weil beim Volk der Schock eh schon sitzt, wird gezeigt wo der Hammer hängt.  BASF beantragt gleich noch weitere Kartoffel-Linien faz: Nach Amflora kommt Fortuna. Mehr Taktik als Widerstand bietet Der Kartoffelhandelsverband und Emsland-Stärke will sie auch nicht mehr.  Die Seilschaften zeigen ihre geballte Macht. Die Botschaft: Widerstand ist zwecklos. Dazu passend fast gleichzeitig, das Turbo-Kuh-Patent dazu waz, SZ und Greenpeace Nils und die Muh.  
Termine:

 Di. 09. März 2010, 19:30 Uhr, 87435 Kempten, Poststraße 22, Haus International, Podiumsdiskussion „Gentechnik in der Landwirtschaft“ LINK mit den Ökobauern u. MdLs, Sepp Daxenberger und Adi Sprinkart Grüne Bayern, und  Prof. Dr. Hans Jörg Jacobsen, Institutsleiter Institut für Pflanzengenetik Universität Hannover. Eintritt frei Do. 11. März 10,19Uhr30, in Saulgau, katholisches Gemeindehaus, Schulstr.16, "Patente auf Pflanzen und Tiere", Vortrag von Dr. Christoph Then, Kath. Landvolk, und BUND, Teilnahmebeitrag 3,-€

Sa., 20. März 2010, 20 Uhr, 82131 Gauting, Berengariastr. 5,  Öko&Fair, Informationszentrum,
Autorenlesung: Klaus Faißner,  „Wirbelsturm und Flächenbrand – Das Ende der Gentechnik“

Der europaweit bekannte Journalist aus Wien liest aus seinem gerade herausgekommenen aktuellen Buch: Wir haben die Wahl und entscheiden JETZT zwischen dem Ende der natürlichen Nahrung und dem Ende der Gentechnik. Diskussion,  Buchverkauf und Signierung durch den Autor, Eintritt: 12  Euro (zur Deckung der Honorar- und Fahrtkosten des Autors)

.

Di. 30.03.10, 20 h, Tettnang, "Unser Lebens(t)raum ohne Gentechnik" AK Gentechnik Kreßbronn, Langenargen, Tettnang, Vorträge und Diskussion

Di. 8. Juni, 9 Uhr, Groß Gerau im Amtsgericht (Europaring 11-13, Saal 356): Strafverfahren gegen drei Feldbesetzer von 2009 näheres folgt.

 Sa. 12. Juni, 2010, 10 – 18 Uhr, Friedrichshafen, Bündnis90/Grüne Regionalkonferenz,

Thema 1: 20 Jahre Gentechnikgesetz, u. a. wie sieht der "Grüne Fingerabdruck" von Renate Künast als Verbraucherschutzministerin aus? Thema 2: Regionale Landwirtschaft, Thema 3: Vielfalt in Europa bewahren, mehr im Anhang

 .

20. und 21. JULI 2010, , jeweils um 9:30 Uhr, Erhardtstr. 27, München IM EUROPÄISCHEN PATENTAMT: Es geht um eine Grundsatzentscheidung von größter Bedeutung für die Landwirtschaft weltweit. Im Wesentlichen muss die Große Beschwerdekammer die Frage beantworten: "Sind Pflanzen und Tiere patentierbare Erfindungen, selbst wenn sie nicht gentechnisch verändert sind?" http://www.keinpatent.de/index.php?id=79  

.

Jörg Bergstedt auf Vortragstour in Bayern „Monsanto auf Deutsch - Der Gentechnikfilz in Deutschland“ Öko-Aktivist, Feldbefreier und Autor zahlreicher Veröffentlichungen u.a. zum Thema Gentechnik und Umweltschutz von unten. auf Vortragstour. Seine aktuellste Veröffentlichung ist die Broschüre „Organisierte Unverantwortlichkeit“ Reader zum Filz zwischen Konzernen, staatlicher Kontrolle, Wirtschaftsförderung und Lobbying deutscher Gentechnik.  

.

Sa. 13.03.10 um 19:30 Uhr  Gasthaus "Goldener Löwe", Hauptstr. 113, 97318 Kitzingen-Mainstockheim 

.

Mo. 15.03.10 um 19.30 Uhr  Bürgersaal Kammerstein Dorfstr. 27  Veranstalter ZC Roth-Schwabach 

.

Mi.  17.03.10 um 20 Uhr  Gasthaus "Brunnlechner" Babensham (b. Wasserburg)  Veranstalter      Landvolk,  Interessensgemeinschaft für gesunde Tiere, Stiftung Attel, Zivilcourage, "Joyforfun"   

.

Do. 18.03.10 um 19.30 Uhr  EineWeltHaus, Schwanthaler Str. 80, München 

.

Fr.  19.03.10 um 19.30 Uhr  Seifhalle, Chiemseestr. 24, Bad Endorf, Veranstalter Gentechnikfreies Mangfalltal, Attac Rosenheim 

.

Sa. 20.03.10 um 19.30 Uhr  Gasthof Menzinger, Lengdorf, Veranstalter BDM Erding, Interessensgemeinschaft f. ges. Tiere

 

 .

Roundup-Dämmerung Link Seit Professor Andres Carrasco  (Argentinien) seine Studie über die embryonenschädigende Wirkung von Glyphosat veröffentlicht hat, bekommt er Drohanrufe und auch mal ungebetenen Besuch von Anwälten. Denn auf Basis seiner Untersuchungen hat ein Konsortium von Umwelt-Anwälten jetzt einen sofortigen Stopp des Einsatzes von Roundup beantragt, wie die Financial Times berichtet und die argentinische Regierung hat eine Untersuchung angeordnet. Link

.

.

von Maria Heubuch, Leutkirch, Milchbäuerin

Weihnachten 2009

Liebe MitstreiterInnen,

schöne Bescherung! So beginnt die neueste E-Mail vom Umweltinstitut München. (und alle Materialien samt Protestmail hier)

Die Uni Rostock will von 2009 bis 2012 einen Freilandversuch mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel, die Teile des Cholerabakteriums enthält, in Ostdeutschland durchführen.„Simbabwe kämpf gegen Cholera und bei uns sollen Pflanzen mit Genen des Erregers auf den Acker“ kommentiert das Institut.Nun sollen die zuständigen Behörden diese Feldversuche zulassen und gesetzlich legitimieren – ganz flott natürlich, damit der Aussaat im Frühjahr nichts mehr im Wege steht.Wieder einmal wird mit unglaublicher Ignoranz versucht gegen den Willen der Bevölkerung Tatsachen zu schaffenDass die Konzerne so agieren ist für mich gerade noch nachvollziehbar. Aber unsere Behörden, sowie die Politik haben den Auftrag dem Gemeinwohl zu dienen, Recht und Gesetz danach auszurichten und sind auch der Demokratie verpflichtet. Doch, was ist das für ein Recht:-

   das die Freisetzung von gentechnisch veränderten Organismen zulässt, ohne die Folgen in ihrer ganzen Bandbreite zu beachten?

-   das Konzernen erlaubt durch Kontamination unser Saatgut und unsere Felder zu verseuchen?

-   und uns somit die Wahlfreiheit für eine GVO freie Ernährung nimmt?

-   das all diejenigen, die GVO frei bleiben wollen auf ihren Zusatzkosten sitzen lässt und deren wirtschaftliche Existenz gefährdet?

-   das Krankheiterreger in einer Nahrungspflanze im Freiland zulässt, die bei Unachtsamkeiten unter Umständen auch auf einem Teller landen könnten? Denn niemand kann diese Kartoffel von einer ganz normalen unterscheiden.

Und was ist das für ein Recht, das Patente auf Leben gesetzlich zulässt? – Als könnte Leben erfunden werden! Das Konzernen das Recht auf geistiges Eigentum bei Lebewesen zugesteht und es somit gleichsetzen wie geistiges Eigentum bei der Software bei Computern nur um Lizenzgebühren zu kassieren?

Die selben Konzerne die nie zuvor all den Bäuerinnen und Bauern bezahlt haben für deren geistiges Eigentum an der geleisteten Züchtungsarbeit -  weltweit - über Jahrhunderte hinweg bei Pflanzen und Tieren, die heute die Grundlage für GVO Pflanzen sind.Hier soll einmal mehr mit allen Mitteln die Gentechnik auf dem Acker vorangetrieben und alltäglich werden. „Wenn die Ungerechtigkeit zur Normalität wird, dann wird der Widerstand zur Pflicht!“ Und die  Bewegung gegen Agrogentechnik in unserer Gesellschaft wird auch hier nicht tatenlos zusehen. Widerstand ist vorprogrammiert. Und dieser Widerstand lohnt sich! Seit 20 Jahren rieselt so Sand in das Getriebe der Gentecindustrie. Auch wenn wir es noch nicht stoppen konnten, ausgebremst wird es dadurch allemal.Und allein das ist mir das Engagement wert – zudem hätte ich nicht so viele interessante und liebenswerte Menschen kennen gelernt!

Allen wünsche ich im Namen vom BündnisRuhige, besinnliche Weihnachten,Nur das Beste für 2009!Kampfgeist, aber auch Geduld und Ausdauer für künftige Auseinandersetzungen  

Denn bedenke: Ein Stück des Weges liegt hinter Dir Ein anderes vor DirWenn Du verweilst, dann nur um Dich zu Stärken,aber nicht, um aufzugeben.(Augustus Aurelius)Herzlichst Maria Heubuch

-

 -------------------

...24.10.08 Gentechnik ist im ganzen Landkreis Lindau unerwünscht. Als letzte von 19 Gemeinden im Landkreis Lindau hat jetzt die Stadt Lindenberg einstimmig einen Beschluss gegen die Agro-Gentechnik gefasst. Auch der Kreistag hatte sich gegen die Agro-Gentechnik ausgesprochen. Mit diesen Voten bildet der Lkr. Lindau mit den Landkreisen Oberallgäu, Westallgäu und Unterallgäu eine geschlossene Region und kommt so zusammen mit Vorarlberg und der Schweiz einer gentechnikfreien Bodenseeregion wieder ein Stück näher.

 
17.05.2008
Geschrieben von Lettmaier Werner   

 

Von Ulla Henn: Ein streitbarer Anwalt www.buergeranwalt.com  stellt Strafanzeige gegen Monsanto D, Minister Seehofer usw. (siehe Anhang)

 

16.05.08 Bonn, PM Ulrike Höfken: 6 Konzerne verhindern rechtlich bindende Haftungsregelung zur biologischen Sicherheit Hier und Tagesschau Hier.

Südd.Z: Bienensterben nach Maisaussaat: Muss Bayer Cropscience für das Insektengift "Poncho", (Clothianidin) haften? Siehe Anhang

 

Hier noch einmal dieser unglaubliche Bericht von Antje Lorch (GeN-ethisches Netzwerk) und Christoph Then (scouting biodiversity), der zugleich ein Meisterwerk an Recherche darstellt. Das „GeN" arbeitet weiter und wir können uns finanziell beteiligen. Konto: 14499102; BLZ 100 100 10 Poba Berlin

 


weiter …
 
15.05.2008
Geschrieben von Lettmaier Werner   

Durch eine enge Verflechtung zwischen Beamten, Wissenschaftlern, Industrievertretern und Lobbyorganisationen (Der Deutsche Gentechnik-Filz) droht selbst der Politik die Kontrollmöglichkeiten zu entgleiten" Hier der aktuelle Bericht (59 S. pdf), der im Auftrag der grünen Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken erstellt wurde. Er liefert ein überraschendes Bild über die engen Verflechtungen zwischen der Agro-Gentechnik-Industrie und ihren Lobbyverbänden mit den zulassenden Behörden.   Literaturhinweis: „Der gekaufte Staat" ISBN 978-3-462-03977-1

 


weiter …
 
04.04.2008
Geschrieben von Lettmaier Werner   
Iin Schweden hat man jetzt folgendes an Hand eines Freilandversuchs festgestellt: Gensaatgut überdauerte über 10 Jahre (mehr)

 

Mehr als 80 % der genveränderten Pflanzen sind auf Herbizidresistenz gezüchtet, Tendenz steigend. Monsanto meldet deshalb auch heuer wieder Gewinnsprünge durch „Pflanzenschutzmittel". Dass der Konzern jahrzehntelange Erfahrung im Kampfeinsatz von Herbiziden hat und die auch weiter einsetzt, führt jetzt zum Grenzkonflikt zwischen Kolumbien und Ecuador (Anhang).

 

Am Saatgutmarkt schreitet die Konzentration rasant voran. Monsanto kauft den größten holländischen Saatgutbetrieb (mehr)

 

Die Zuckerrübe, deren Freisetzung jetzt genehmigt wurde, hat ebenfalls den Vorteil zu überleben, wenn sie mit Monsantos Giftcocktail roundup (Glyphosat) besprüht wird, der restlos alle anderen Pflanzen killt. Die KWS bestreitet sowohl die Giftigkeit als auch das Risiko, dass diese Zuckerrübe schwer zu kontrollieren sei. Im Anhang das KWS-Antwortschreiben auf den Protestbrief von Frau Jürgens.

 

In Frankreich ist der Maisanbauerverband mit seiner Klage gegen das Anbauverbot von MON 810 gescheitert und Rumänien will Genmais verbieten.

 

Soja-Marktbericht von Josef Feilmeier: Hier der Bericht über die Lage am Sojamarkt. Er wurde von Spezialisten überarbeitet und bestätigt - Nur so ist es!!! (Anhang)

Die Lage ist zusammengefasst so, dass es zu einem Wettlauf kommt zwischen Realität und Falschinformation. Es ist alles da, was wir brauchen. Nur die Frage, wer ist schneller, die reellen Aufkäufer oder die Vermischer, die den Eindruck zu erwecken, es gibt nichts mehr. Wenn Simon Nüssel natürlich immer nur bei den deutschen Ölmühlen nach der Versorgungslage fragt, wird er immer als Antwort bekommen „gibt es nicht mehr", weil diese fast keine GVO-freie Ware verarbeiten. Der Markt dreht, unabhängig von den Meinungen der Genbefürworter.

 

Weitere Nachrichten:

 


weiter …
 
<< Anfang < Vorherige 1 2 Nächste > Ende >>

Ergebnisse 1 - 6 von 7


 
Startseite
Über uns
Dokumente
Webseiten
Kontakte
Selbstverpflichtungserklärung
Anlagen
Login-Formular
Willkommen im internen Bereich der Initiative gegen Gentechnik





Passwort vergessen?
Noch kein Benutzerkonto?
Registrieren